Aktuelles

Meine nächste Theaterpremiere

„Wer dreimal lügt – Die unglaublichen Abenteuer des Baron Münchhausen“
ein Familientheaterstück über das Vergnügen am Lügen
von Jutta Schubert,

Premiere: Dienstag, 6. Dezember 2016 um 10 Uhr
in der Poststraße 20 in Naumburg bei: Vandrich, ein Haus voller Ideen

Holger Vandrich spielt Münchhausen                       Buch und Regie: Jutta Schubert

muenchhausenAm Dienstag, 6. November, pünktlich zum Nikolaustag, findet die Premiere/Uraufführung des Familientheaterstücks „Wer dreimal lügt – Die unglaublichen Abenteuer des Baron Münchhausen“ in der Poststraße 20 bei Vandrich, ein Haus voller Ideen statt.

Der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss des wunderbar renovierten Hauses mit seiner weithin sichtbaren schönen Fassade wird mit dieser Premiere offiziell für das Publikum eröffnet. Künftig wird es in den Räumen in der Poststraße 20 ein buntes Programm für Jung und Alt geben. Theaterstücke, Kleinkunst, Puppenspiel, Lesungen, Musik, Kino und vieles mehr. Der Ort ist als eine künstlerische Begegnungsstätte gedacht und kann auch für Veranstaltungen und geschlossene Gesellschaften inklusive Essen und Programm gebucht und gemietet werden.

Erstmals erscheint in diesem Dezember ein regelmäßiger Spielplan. Die Eröffnungspremiere ist ein lustiges, freches und sehr spielerisches Stück für Kinder, Erwachsene, Schulklassen, Gruppen und Familien. Gerade recht in der Vorweihnachtszeit:

Der Lügenbaron Münchhausen ist eine geradezu mythische Figur. Jeder hat schon einmal von ihm und seinen Lügengeschichten gehört. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft bereiste er darin die Welt und erlebte die unglaublichsten Abenteuer, von denen er später seinen Gästen beim Abendessen berichtete. Das Buch von Gottfried August Bürger wurde zu einem der beliebtesten Volksbücher und fehlt seit seinem Erscheinen im Jahre 1786 in fast keinem Bücherschrank.

Münchhausens Ritt auf einer Kanonenkugel etwa, seine Reise durch den Mittelpunkt der Erde oder sein Flug mit den Enten gehören seither zu seinen meisterzählten Geschichten. Mehrfach wurden sie verfilmt, nicht nur mit Hans Albers, der diese Rolle berühmt machte, sondern auch in neueren Darstellungen.

Die Autorin und Regisseurin Jutta Schubert, dem Naumburger Theaterpublikum bestens bekannt seit ihrer Sommertheater-Inszenierung von „Der Name der Rose“ im Marientor im Jahr 2011, hat das Stück für Holger Vandrich und sein Haus voller Ideen geschrieben und inszeniert. Mit viel Witz, unerwarteten Wendungen und lustigen Spielideen präsentiert Schauspieler Holger Vandrich darin die bekanntesten Lügengeschichten des berühmten Barons. Selbstverständlich bleibt er dabei immer schön bei der Wahrheit …. Ein Spaß für alle Generationen, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Weitere Vorstellungen im Haus in der Poststraße 20 am 9.12. um 18 Uhr; 16.12. um 20 Uhr; 17.12. um 15 Uhr; 18.12. um 11 Uhr und um 17 Uhr; 22.12. um 17 Uhr; 23.12. um 20 Uhr, 24.12. als „Warten aufs Christkind“-Vorstellung um 11 Uhr und am 29.12. um 11 Uhr und um 17 Uhr, sowie am 10.12. um 18.30 Uhr im Marientor.

Weitere Vorstellungen im Januar 2017. Das Stück ist auch für Schulen und Kindergärten buchbar. Karten und Infos unter: 0151-57 00 5356 sowie: holgervandrich.blogspot.de

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Die Neuauflage meines Romans „Zu blau der Himmel im Februar“ wird im November diesen Jahres im Axel Dielmann Verlag, Frankfurt erscheinen.

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Roman über Alexander Schmorell und die Weiße Rose, 160 Seiten, Softcover mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-86638-226-8, 16.00 €

Der Roman über Alexander Schmorell, der mit Hans Scholl ab Juni 1942 Flugblätter gegen das Naziregime verfaßte und verteilte, war bei Kulturmaschinen Verlag erschienen und dort ein Seller – bis der Verlag leider seine Tätigkeit einstellte. Es erscheint hier die überarbeitete zweite Auflage des Romans, der die letzten Tagen der verzweifelten Flucht Alexander Schmorells erzählt, die am 24. Februar 1943 durch Verrat und Verhaftung endete – wie zuvor schon Sophie und Hans Scholl und Christoph Probst wurde Schmorell im Juli 1943 zusammen mit Kurt Huber hingerichtet.

Aus Anlass des 2017 anstehenden 100. Geburtstags Alexander Schmorells war ich im vergangenen September zu einer Lesungen aus meinem Roman
„Zu blau der Himmel im Februar“ nach Orenburg eingeladen.

Mitte September brach ich deshalb zu einer Lesereise auf, die recht weit entfernt stattfand, nämlich an der Grenze zwischen Europa und Asien, in der Stadt Orenburg in Russland, südlich des Uralgebirges.

Im Rahmen eines deutsch-russischen Kulturaustausches war ich zu dieser Lesung nach Orenburg eingeladen worden, weil die Hauptfigur meines Romans „Zu blau der Himmel im Februar“ Alexander Schmorell, Mitbegründer der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, in Orenburg geboren wurde.

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Ende September erschien im Wiesbadener Kurier von mir ein sehr lesenswertes Autoren-Porträt, das mich und meine Arbeit vorstellt. Um zum Artikel zu gelangen, bitte das Bild anklicken.

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Die Nacht mit Marilyn: Erzählzyklus, axel dielmann – verlag, Ffm, 304 Seiten, Schwäbische Broschur, Schutzumschlag, ISBN 978 3 86638 193 3, 18,00 Euro

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Nach meiner Lesung in den Opelvillen Rüsselsheim am 28. Januar 2016 schrieb das „Rüsselsheimer Echo“ in der Ausgabe vom 1.2.2016:

Jutta Schubert präsentiert ihren Erzählzyklus: Die moderne Form der Einsamkeit

Umrahmt von Diven, wie sie Sam Shaw fotografierte, las die Schriftstellerin und Theaterregisseurin Jutta Schubert am Donnerstag in den Opelvillen aus ihrem Erzählzyklus „Die Nacht mit Marilyn“ vor und begeisterte das zahlreich erschienene Publikum.


Auf Literaturglobe schrieb Leander Sukov zu „Die Nacht mit Marilyn“
… Nicht nur das Buch, nicht nur die grandiose, wortgewaltige und schöngestaltige Prosa Jutta Schuberts hätte es verdient vielbeachtet zu sein, nein die Leserinnen und Leser haben solche Lektüre verdient.  >>>> … weiter lesen

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Das Hörbuch zu meinem Roman

zu blau der Himmel_klZum Hörbuch-Download:

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Lesung beim Kranichsteiner Literaturverlag: „Das literarische Wohnzimmer“
Sonntag 20. März 2016, 11 Uhr

Jutta Schubert stellt die Autorin Karin Struck vor.
Karin Struck (1947 – 2006) war eine engagierte deutsche Autorin. Sie verfasste u.a. die Romane „Klassenliebe“, „Die Mutter“, „Lieben“ und „Ingeborg B. – Duell mit dem Spiegelbild“.

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Kranichsteiner Literaturverlag, Sandbergstraße 36, 64285 Darmstadt
Weitere Informationen: www.kranichsteiner.de

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Autorenstipendium des Hessischen Kulturrats in Prag

Im November 2014 trat ich mein einmonatiges Autorenstipendium in Prag an.

Prague_PanoramaEs wird vergeben vom Hessischen Literaturrat in Verbindung mit dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren. Ich recherchierte dort für ein Schreibprojekt über Franz Kafka und seine Frauen. Zurück am heimischen Schreibtisch habe ich die Materialien und Aufzeichnungen meines Stipendienaufenthaltes in Prag geordnet. Ich bin dem Hessischen Kulturrat sehr dankbar für dieses Stipendium, denn ich hätte mir den Stoff, an dem ich arbeite, wäre ich nicht gewissermaßen ‚vor Ort‘ gewesen, niemals in der Weise erschließen können, die mir in Prag möglich war. Wer an meinen Eindrücken während des Monats November 2014 in Prag teilhaben möchte, der kann in meinem BLOG die Briefe aus Prag verfolgen, die vielleicht sogar einen kleinen Eindruck von dem Prozess vermitteln können, in dem Recherche in Fiktion überzugehen beginnt. Alles weitere wird dann (hoffentlich) das spätere Buch zeigen, das daraus entstehen soll.

MSKCMTR3In den P E N gewählt

Auf der Frühjahrstagung 2014 des PEN-Zentrums Deutschland bin ich in den PEN gewählt worden.wip_visualDiese Zuwahl in die einzige Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für die Rechte verfolgter Schriftsteller einsetzt, ist eine große Ehre für mich. Ich freue mich darauf, mich künftig im Rahmen des PEN für verfolgte Kollegen in aller Welt engagieren zu können.

MSKCMTR3Meine Buch über den Theatermacher George Tabori

Am 24. Mai 2014 wäre der große Theatermann und Autor George Tabori 100 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstags erschien mein Buch „Zwischen Sein und Spielen – George Tabori, eine Liebeserklärung“ als sehr persönliche Hommage.
Ich beschreibe darin die Erinnerung an meine Begegnungen und Arbeit mit ihm. Seine Menschlichkeit und sein Blick auf die Welt ist nicht nur für Theaterbegeisterte interessant – was er uns vorgelebt hat, ist ebenso eine Lektion im Leben lernen und im Umgang miteinander. Ich gebe diese Erfahrung gerne sowohl an diejenigen weiter, die ihn gekannt haben und die Erinnerung an ihn lebendig halten möchten, als auch, und noch viel mehr, an diejenigen, die nicht das Glück hatten, ihn kennenlernen zu dürfen. Mein Buch soll etwas von seiner Persönlichkeit vermitteln, die uns ein Beispiel gibt und von der wir alle einiges gebrauchen könnten. Gegen das Vergessen.

tabori180Das Buch ist in jeder Buchhandlung bestellbar, selbstverständlich auch im Internet oder über den Kulturmaschinen Verlag. Wer im Buchhandel bestellt oder direkt beim Verlag, hilft den Buchhändlern und den kleinen Verlagen beim Überleben. Wer sich ein Buch kauft oder es weiterverschenkt, hilft darüber hinaus auch den Autoren :-).

Tabori 2Der im Weltkriegsjahr 1914 in Budapest geborene George Tabori war eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Theaters in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wer mit ihm arbeitete, den prägte und faszinierte seine besondere Vorgehensweise während der Proben, sein Umgang mit Menschen, Themen und Texten. Er verfasste Romane und Dramen, schrieb Drehbücher, war Übersetzer in den USA und ein profilierter Theatermacher in Deutschland. Seine Flucht vor den Nationalsozialisten führte ihn über Wien und Prag nach London und schließlich in die Vereinigten Staaten. Seit den frühen 1970er Jahren zurück in Europa, blieb der Kosmopolit bei den „guten Deutschen“, wie er sie nannte, die seinen Vater in Auschwitz ermordet hatten. Er zeigte seinem Publikum in seinen Inszenierungen und den eigenen Theaterstücken die Verheerungen von Rassismus, Ausgrenzung und Massenmord auf, konterkariert mit schwarzem Humor und absurder Komik. Jutta Schubert verfolgte seine Theaterarbeit bereits als Studentin und begegnete ihm in den frühen Achtzigerjahren als Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Claus Peymann. In ihren Erinnerungen an die Begegnungen mit dem großen Theatermann, dessen Wirken und Person auch ihre eigene Theaterarbeit entscheidend beeinflusst haben, zeichnet sie das Bild eines unvergesslichen Theaterzauberers.

Gebundene Ausgabe, ISBN: 978-3-943977-49-3, Preis: 19,90 €

MSKCMTR3Meine Casanova-Inszenierung

CASANOVAS NACHT
Eine Komödie von Jutta Schubert

Der alternde Casanova strandet auf seiner letzten Reise in einem schäbigen Hotel, irgendwo in deutschen Landen. Während er sich über den mangelnden Komfort beschwert, lässt er maßgebliche Episoden seines Lebens Revue passieren, erinnert sich an seine Jugend, an tolle Frauen, an seine Heimatstadt Venedig… und beschließt, seine Memoiren zu schreiben. Ein heiterer und auch besinnlicher Abend über den großen Autor, Frauenheld und Augenzeugen des 18. Jahrhunderts.

Casanova

Foto: (c) Nicky Hellfritzsch

Die Uraufführung fand im Theater Naumburg statt. Holger Vandrich spielte Giacomo Casanova, Regie und Ausstattung Jutta Schubert, Fechtchoreografie u. -training: Mona Syhre.

Nachlesen und für weitere Inszenierungen bestellen kann man mein Stück „Casanovas Nacht“ beim Theaterstückverlag Korn-Wimmer München.

MSKCMTR3Unter die Top Ten geraten

Mit meinem Roman über die letzten Tage des Widerstandskämpfers Alexander Schmorell, der gemeinsam mit Hans Scholl die „Weiße Rose“ gründete, bin ich nun tatsächlich auf eine Bestenliste geraten, was ich niemals erwartet habe.

ToptenDie Wiesbadener Buchhandlung Leucht hat meinen Roman auf den 10. Platz der Top Ten gesetzt. Und die Rhein-Main-Zeitung publiziert das! Wow! Ich freue mich sehr. zublau180Zum Inhalt:  Jutta Schubert schildert in ihrem Roman „Zu blau der Himmel im Februar“ ein bisher nicht erzähltes dramatisches Schicksal des deutschen Widerstands. Alexander Schmorell ist seit Tagen auf der Flucht, als die Geschwister Scholl hingerichtet werden. Mit Hans Scholl hatte er die ‚Weiße Rose‘ gegründet und ihre Flugblätter verfasst. Schmorells Flucht scheitert. Er kehrt nach München zurück. Sein Fahndungsplakat klebt an den Mauern der Stadt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er verraten wird.

Der Roman basiert auf Recherchen und Interviews, die die Autorin mit Zeitzeugen, also Familienangehörigen, Freunden und Bekannten von Alexander Schmorell, sowie den anderen Protagonisten der Weißen Rose geführt hat und die inzwischen fast alle verstorben sind.

PS: Das Buch ist über jede Buchhandlung zu beziehen. Es kann zudem beim Kulturmaschinen Verlag selbst bestellt werden und ist über die üblichen Online-Portale wie amazon lieferbar.

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Hamcha

Auf der Internet-Plattform ‚Hamcha – Menschen im Gespräch‘ finden Sie z. Zt ein vierteiliges Interview über meine Theaterarbeit, meine Arbeit als Autorin und vor allem über meinen gerade erschienenen Roman „Zu blau der Himmel im Februar“.