Aktuelles

Aktuelle Lesungen aus meinem neuen Buch
„Die Nacht mit Marilyn“, Erzählungen
:

Freitag, 29. Juli 2016, 19 Uhr
in der Scheier 1664, Kulturkreis Wörrstadt e.V., Mittelgasse 1, 55286 Rommersheim (Rheinhessen). Im wunderschönen Ambiente der alten Fachwerkscheune bei einem Glas Wein in lauer Sommernacht.

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:30 Uhr
beim Kulturverein Brentanos Erben, Schulberg 9, Bergkirchenviertel in Wiesbaden

marilynAus der Vorankündigung:
Nichts ist ein Traum, so lange man nicht daraus erwacht. Wie immer ist aber auch in
Jutta Schuberts Erzählungen das Erwachen unvermeidlich, und die verschiedenen
Protagonisten dieses fesselnden Erzählzyklus müssen erkennen, dass nur beides gemeinsam – ihr Traum und das böse Erwachen daraus – ein vollständiges, wirkliches
Leben ausmachen können.
Jutta Schuberts Texte lesen sich, als habe die Erzählerin bei jedem Satz die Einsamkeit und Verlorenheit auf der Seele, aus der heraus wir Menschen unser Leben zu führen versuchen – ob wir es nun flüchten oder annehmen, ob wir in Selbsttäuschungen verharren, bis der letzte Schritt uns zwingt, alles beim wahren Namen zu nennen, oder ob wir beim Erwachen erkennen müssen, dass wohl niemand da gewesen ist, der uns hätte hören können. Wenn die Erzählerin mit genauem Blick die Lebensweisen ihrer Figuren aufzeichnet, so mag das auf den ersten Blick hart erscheinen. Doch zugleich ist es ungeheuer tröstlich, wenn man unter der Lektüre begreift, dass einer tatsächlich ernstgenommen und verstanden wird. Und dann grenzt es an ein kleines Wunder, wenn man über das Buch und seine diversen Lebensgeschichten hinweg bemerkt, wie Jutta
Schubert die 17 Texte ihres Bandes mit solcher Kunstfertigkeit verflochten hat, dass sie zur Geschichte unser aller Leben zu werden scheinen, je tiefer man der Autorin in die Lebensträume ihrer Figuren folgt.

Die Nacht mit Marilyn: Erzählzyklus, axel dielmann – verlag, Ffm, 304 Seiten, Schwäbische Broschur, Schutzumschlag, ISBN 978 3 86638 193 3, 18,00 Euro

 

Nach meiner Lesung in den Opelvillen Rüsselsheim am 28. Januar 2016 schrieb das „Rüsselsheimer Echo“ in der Ausgabe vom 1.2.2016:

Jutta Schubert präsentiert ihren Erzählzyklus: Die moderne Form der Einsamkeit

Umrahmt von Diven, wie sie Sam Shaw fotografierte, las die Schriftstellerin und Theaterregisseurin Jutta Schubert am Donnerstag in den Opelvillen aus ihrem Erzählzyklus „Die Nacht mit Marilyn“ vor und begeisterte das zahlreich erschienene Publikum.


Auf Literaturglobe schrieb Leander Sukov zu „Die Nacht mit Marilyn“
… Nicht nur das Buch, nicht nur die grandiose, wortgewaltige und schöngestaltige Prosa Jutta Schuberts hätte es verdient vielbeachtet zu sein, nein die Leserinnen und Leser haben solche Lektüre verdient.  >>>> … weiter lesen

MSKCMTR3Zu blau der Himmel im Februar

Das Hörbuch zu meinem Roman ist gerade erschienen

zu blau der Himmel_klZum Hörbuch-Download:

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Meine nächste Theaterpremiere

„Der Kuss der Spinnenfrau“ von Manuel Puig
Samstag, 22. Oktober 2016, 19 Uhr. Ort: Weißenburg, Stuttgart

Probenfoto Spinne

Probenfoto (c) Jutta Schubert

Eine Produktion von: Kaba reh Produktion, Stuttgart

Spiel: Horst Emrich
Regie: Jutta Schubert

Das berühmte Theaterstück über die Begegnung zweier Männer in einem argentinischen Gefängnis zur Zeit der Militärdiktatur – als Solotheaterabend.
Mit Themen von leider brennender Aktualität: Gewalt und Unterdrückung, Terrorregime, Folter und Ausgrenzung von Minderheiten.

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Lesung beim Kranichsteiner Literaturverlag: „Das literarische Wohnzimmer“
Sonntag 20. März 2016, 11 Uhr

Jutta Schubert stellt die Autorin Karin Struck vor.
Karin Struck (1947 – 2006) war eine engagierte deutsche Autorin. Sie verfasste u.a. die Romane „Klassenliebe“, „Die Mutter“, „Lieben“ und „Ingeborg B. – Duell mit dem Spiegelbild“.

strucklesung

Kranichsteiner Literaturverlag, Sandbergstraße 36, 64285 Darmstadt
Weitere Informationen: www.kranichsteiner.de

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Autorenstipendium des Hessischen Kulturrats in Prag

Im November 2014 trat ich mein einmonatiges Autorenstipendium in Prag an.

Prague_PanoramaEs wird vergeben vom Hessischen Literaturrat in Verbindung mit dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren. Ich recherchierte dort für ein Schreibprojekt über Franz Kafka und seine Frauen. Zurück am heimischen Schreibtisch habe ich die Materialien und Aufzeichnungen meines Stipendienaufenthaltes in Prag geordnet. Ich bin dem Hessischen Kulturrat sehr dankbar für dieses Stipendium, denn ich hätte mir den Stoff, an dem ich arbeite, wäre ich nicht gewissermaßen ‚vor Ort‘ gewesen, niemals in der Weise erschließen können, die mir in Prag möglich war. Wer an meinen Eindrücken während des Monats November 2014 in Prag teilhaben möchte, der kann in meinem BLOG die Briefe aus Prag verfolgen, die vielleicht sogar einen kleinen Eindruck von dem Prozess vermitteln können, in dem Recherche in Fiktion überzugehen beginnt. Alles weitere wird dann (hoffentlich) das spätere Buch zeigen, das daraus entstehen soll.

MSKCMTR3In den P E N gewählt

Auf der Frühjahrstagung 2014 des PEN-Zentrums Deutschland bin ich in den PEN gewählt worden.wip_visualDiese Zuwahl in die einzige Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für die Rechte verfolgter Schriftsteller einsetzt, ist eine große Ehre für mich. Ich freue mich darauf, mich künftig im Rahmen des PEN für verfolgte Kollegen in aller Welt engagieren zu können.

MSKCMTR3Meine Buch zum 100. Geburtstag von George Tabori

Am 24. Mai 2014 wäre der große Theatermann und Autor George Tabori 100 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstags erschien mein Buch „Zwischen Sein und Spielen – George Tabori, eine Liebeserklärung“ als sehr persönliche Hommage.
Ich beschreibe darin die Erinnerung an meine Begegnungen und Arbeit mit ihm. Seine Menschlichkeit und sein Blick auf die Welt ist nicht nur für Theaterbegeisterte interessant – was er uns vorgelebt hat, ist ebenso eine Lektion im Leben lernen und im Umgang miteinander. Ich gebe diese Erfahrung gerne sowohl an diejenigen weiter, die ihn gekannt haben und die Erinnerung an ihn lebendig halten möchten, als auch, und noch viel mehr, an diejenigen, die nicht das Glück hatten, ihn kennenlernen zu dürfen. Mein Buch soll etwas von seiner Persönlichkeit vermitteln, die uns ein Beispiel gibt und von der wir alle einiges gebrauchen könnten. Gegen das Vergessen.

tabori180Das Buch ist in jeder Buchhandlung bestellbar, selbstverständlich auch im Internet oder über den Kulturmaschinen Verlag. Wer im Buchhandel bestellt oder direkt beim Verlag, hilft den Buchhändlern und den kleinen Verlagen beim Überleben. Wer sich ein Buch kauft oder es weiterverschenkt, hilft darüber hinaus auch den Autoren :-).

Tabori 2Der im Weltkriegsjahr 1914 in Budapest geborene George Tabori war eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Theaters in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wer mit ihm arbeitete, den prägte und faszinierte seine besondere Vorgehensweise während der Proben, sein Umgang mit Menschen, Themen und Texten. Er verfasste Romane und Dramen, schrieb Drehbücher, war Übersetzer in den USA und ein profilierter Theatermacher in Deutschland. Seine Flucht vor den Nationalsozialisten führte ihn über Wien und Prag nach London und schließlich in die Vereinigten Staaten. Seit den frühen 1970er Jahren zurück in Europa, blieb der Kosmopolit bei den „guten Deutschen“, wie er sie nannte, die seinen Vater in Auschwitz ermordet hatten. Er zeigte seinem Publikum in seinen Inszenierungen und den eigenen Theaterstücken die Verheerungen von Rassismus, Ausgrenzung und Massenmord auf, konterkariert mit schwarzem Humor und absurder Komik. Jutta Schubert verfolgte seine Theaterarbeit bereits als Studentin und begegnete ihm in den frühen Achtzigerjahren als Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Claus Peymann. In ihren Erinnerungen an die Begegnungen mit dem großen Theatermann, dessen Wirken und Person auch ihre eigene Theaterarbeit entscheidend beeinflusst haben, zeichnet sie das Bild eines unvergesslichen Theaterzauberers.

Gebundene Ausgabe, ISBN: 978-3-943977-49-3, Preis: 19,90 €

MSKCMTR3Meine jüngste Inszenierung

CASANOVAS NACHT
Eine Komödie von Jutta Schubert

Der alternde Casanova strandet auf seiner letzten Reise in einem schäbigen Hotel, irgendwo in deutschen Landen. Während er sich über den mangelnden Komfort beschwert, lässt er maßgebliche Episoden seines Lebens Revue passieren, erinnert sich an seine Jugend, an tolle Frauen, an seine Heimatstadt Venedig… und beschließt, seine Memoiren zu schreiben. Ein heiterer und auch besinnlicher Abend über den großen Autor, Frauenheld und Augenzeugen des 18. Jahrhunderts.

Casanova

Foto: (c) Nicky Hellfritzsch

Die Uraufführung fand im Theater Naumburg statt. Holger Vandrich spielte Giacomo Casanova, Regie und Ausstattung Jutta Schubert, Fechtchoreografie u. -training: Mona Syhre.

Nachlesen und für weitere Inszenierungen bestellen kann man mein Stück „Casanovas Nacht“ beim Theaterstückverlag Korn-Wimmer München.

MSKCMTR3Premieren-Kritik zur Bamberger Aufführung meines Stücks „Die Weiße Rose“

Mein Stück „Die Weiße Rose – Aus den Archiven des Terrors“ hatte am 15. März 2014 in Bamberg Premiere. Hier eine Premieren-Kritik aus dem „Fränkischen Tag“

(zur größeren Auflösung bitte anklicken)

Fränkischer TagMSKCMTR3Unter die Top Ten geraten

Mit meinem Roman über die letzten Tage des Widerstandskämpfers Alexander Schmorell, der gemeinsam mit Hans Scholl die „Weiße Rose“ gründete, bin ich nun tatsächlich auf eine Bestenliste geraten, was ich niemals erwartet habe.

ToptenDie Wiesbadener Buchhandlung Leucht hat meinen Roman auf den 10. Platz der Top Ten gesetzt. Und die Rhein-Main-Zeitung publiziert das! Wow! Ich freue mich sehr. zublau180Zum Inhalt:  Jutta Schubert schildert in ihrem Roman „Zu blau der Himmel im Februar“ ein bisher nicht erzähltes dramatisches Schicksal des deutschen Widerstands. Alexander Schmorell ist seit Tagen auf der Flucht, als die Geschwister Scholl hingerichtet werden. Mit Hans Scholl hatte er die ‚Weiße Rose‘ gegründet und ihre Flugblätter verfasst. Schmorells Flucht scheitert. Er kehrt nach München zurück. Sein Fahndungsplakat klebt an den Mauern der Stadt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er verraten wird.

Der Roman basiert auf Recherchen und Interviews, die die Autorin mit Zeitzeugen, also Familienangehörigen, Freunden und Bekannten von Alexander Schmorell, sowie den anderen Protagonisten der Weißen Rose geführt hat und die inzwischen fast alle verstorben sind.

PS: Das Buch ist über jede Buchhandlung zu beziehen. Es kann zudem beim Kulturmaschinen Verlag selbst bestellt werden und ist über die üblichen Online-Portale wie amazon lieferbar.

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Hamcha

Auf der Internet-Plattform ‚Hamcha – Menschen im Gespräch‘ finden Sie z. Zt ein vierteiliges Interview über meine Theaterarbeit, meine Arbeit als Autorin und vor allem über meinen gerade erschienenen Roman „Zu blau der Himmel im Februar“.